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Veranstaltung

Literaturhaus Hamburg 2020

Termine

Datum
Einlass
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Kalender
30.09.2020
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19:30 Uhr
Literatursoiree – Thomas Hettche Lothar Müller trifft Thomas Hettche – ein Gespräch Wo Monat für Monat Autorinnen und Autoren ihre Neuerscheinungen präsentieren und wo leidenschaftlich über aktuelle Strömungen der Literatur debattiert wird, da tut es mitunter gut, sich aus dem immer schneller rotierenden Literaturbetrieb zu entfernen und über ästhetische Fragen nachzudenken. So treten Schriftsteller bei der »Literatursoiree« auf die Bühne, um aus ihrer Werkstatt zu berichten. Moderator ist der Literaturkritiker und Autor Lothar Müller, der vor allem für die »Süddeutsche Zeitung« schreibt und zuletzt die Studie »Freuds Dinge« vorgelegt hat. Sein Gast diesmal ist Thomas Hettche, einer der renommiertesten deutschen Gegenwartsautoren, der zuletzt mit dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet wurde. Sein aktuelles Buch »Herzfaden« (Kiepenheuer & Witsch) ist, so der Untertitel, der »Roman der Augsburger Puppenkiste«. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat. Die Augsburger Puppenkiste gehört zur DNA dieses Landes, seitdem Jim Knopf auf den Bildschirmen erschien. Bei Hettche kommt die Frau zu Wort, die all diese berühmten Marionetten geschnitzt hat. Im Gespräch mit Lothar Müller erzählt Thomas Hettche, wie es zu diesem Roman kam, und gibt Einblick in seine Poetik. Mit freundlicher Unterstützung der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S.
01.10.2020
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19:30 Uhr
50 Jahre Mara-Cassens-Preis Der Preis für den besten deutschsprachigen Debütroman feiert Jubiläum – mit Annette Pehnt und John von Düffel Ein, nein nicht ein, sondern der Debütpreis feiert Jubiläum. Alle Jahre wieder im Januar ist es so weit: Dann wird die Literaturhaus-Saison mit der feierlichen Verleihung des Mara-Cassens-Preises eröffnet, der mit 15.000 Euro am höchsten dotierten Auszeichnung für einen deutschsprachigen Debütroman. Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 1970 zurück, als die vier Jahre zuvor in Hamburg gegründete Neue Literarische Gesellschaft beschloss, den besten Erstlingsroman eines Jahrgangs zu prämieren – noch unter dem Namen »Der erste Roman«. Sehr früh engagierte sich die so noble wie unprätentiöse Stifterin Mara Cassens dafür finanziell. Lange Zeit hielt sie sich dezent im Hintergrund, ehe sie zustimmte, den Preis (seit 1991) nach ihrem Namen zu benennen. Aus Anlass des Jubiläums 2020 erscheint im Carl Hanser Verlag die Monografie »Der erste Roman – 50 Jahre Mara-Cassens-Preis«, zu der zahlreiche der renommierten Preisträgerinnen und Preisträger Originalessays beigetragen haben. Darunter auch Annette Pehnt und John von Düffel, die an diesem Abend aus ihrem ersten (»Ich muß los« beziehungsweise »Vom Wasser«) und aus ihrem aktuellen Roman (»Alles was Sie sehen ist neu« beziehungsweise »Der brennende See«) lesen werden. Und im Herbst entscheidet dann die Jury, die aus Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins besteht, wer den Preis im 51. Jahr erhalten wird.
06.10.2020
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19:30 Uhr
Ilja Leonard Pfeijffer stellt seinen Roman »Grand Hotel Europa« vor Zwei Männer rauchen im Eingangsportal des Grand Hotel Europa gemeinsam eine Zigarette. Der eine: ein junger Page namens Abdul, in klassischer roter Livree. Der andere: ein Schriftsteller, der von Venedig und seiner geliebten Clio spricht. Auf der Suche nach dem letzten Caravaggio ist er mit ihr von Venedig nach Malta gereist, nach Palmaria und Cinque Terre. Nun ist er hier, in dem Hotel mit den goldenen Lettern, und bezieht sein altmodisch feudales Zimmer. Mit der Zeit lernt er die anderen mondänen Gäste kennen, die das Grand Hotel Europa bevölkern. Während seines Aufenthalts rekonstruiert er seine Liebe zu Clio, und zunehmend drängt die Frage, wie er sie zurückgewinnen kann. »Grand Hotel Europa ist eine Liebeserklärung an den alten, heißgeliebten, todmüden und doch atemberaubenden Kontinent«, urteilt die Zeitung »De Limburger«. Ilja Leonard Pfeijffer, geboren 1968 in Rijswijk, schreibt Romane, Geschichten, Gedichte, Kolumnen, Essays, Theaterstücke und Songtexte. Er ist Träger des Libris Literatuur Prijs. 2008 übersiedelte er nach Genua, wo er heute noch lebt und arbeitet. »Grand Hotel Europa« (Piper; Übersetzung: Ira Wilhelm) stand monatelang an der Spitze der niederländischen Bestsellerliste. Moderation: Katja Weise Deutsche Lesung: Thomas Loibl In Kooperation mit Hörbuch Hamburg, Kulturpartner NDR Kultur
13.10.2020
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19:30 Uhr
Gebundenes Leben – Wie wir Abschied nehmen (4) Wie wir sterben lernen – Lesung und Gespräch mit Ina Schmidt und Matthias Gockel Der Umgang mit dem Tod wird in unserer Gesellschaft noch immer oft verdrängt, gleichzeitig ist der individuelle Wunsch nach »gutem Sterben« groß. Aber kann man sterben lernen? Ina Schmidt und Matthias Gockel zeigen am letzten Abend der vierteiligen Reihe »Gebundenes Leben« Möglichkeiten der Annäherung an die eigene Vergänglichkeit auf und machen mit ihren Büchern Mut, in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod Entscheidungen zu treffen. Die Philosophin Ina Schmidt hat »Über die Vergänglichkeit – Eine Philosophie des Abschieds« (Edition Körber) geschrieben und stellt darin die Frage, wie man in einer Welt lebt, von der man weiß, dass sie endlich ist. Ihr philosophisches Nachdenken über existenzielle Fragen lädt dazu ein, eine aktive Haltung einzunehmen und Abschied und Neuanfang stets zusammenzudenken. Der Palliativmediziner Matthias Gockel entwirft in seinem Sachbuch »Sterben – Warum wir einen neuen Umgang mit dem Tod brauchen« (Berlin Verlag) eine neue Gesprächskultur, die dazu auffordert, sich von ebenjener Sprachlosigkeit zu befreien, die oft mit dem Tod einhergeht. Einblicke in zwanzig Jahre Berufserfahrung führen dabei an Themen wie Palliativmedizin, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Sterbehilfe und Organspende heran. Moderation: Doris Kreinhöfer Eine gemeinsame Reihe der Körber-Stiftung und des Literaturhauses Hamburg
15.10.2020
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18:30 Uhr
Gemischtes Doppel Spezial Der große Buchmesse-Abend mit Annemarie Stoltenberg, Rainer Moritz, Julia Nachtmann und Christian Maintz Frankfurter Buchmesse 2020? Ja, die wird es wohl geben, wenngleich in so beschränktem Umfang, dass wir einen Teil davon nach Hamburg tragen wollen. Am Messedonnerstag gibt es folglich in diesem Jahr eine Dependance im Literaturhaus am Schwanenwik – mit einem langen Literaturabend, der das Leid über die Frankfurter Beschränkungen hoffentlich vergessen lässt. Am Start sind Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz, die für ihr »Gemischtes Doppel« gewissenhaft gesichtet haben, welche Neuerscheinungen in der Belletristik und im Sachbuch besonders lesenswert sind. Unterstützt von Buchhändler Stephan Samtleben, werden sie diese Titel in bewährter Weise vorstellen. Umrahmt werden sie von einem jeweils halbstündigen Programm, in dem die großartige Schauspielerin Julia Nachtmann und der Lyriker und Literaturwissenschaftler Christian Maintz komische, kulinarische und komisch-kulinarische Gedichte präsentieren. Wer Maintz’ Bücher »Liebe in Lokalen« und »Vom Knödel wollen wir singen« (beide Kunstmann Verlag) kennt, weiß, welche Kurzweil uns erwartet. Der Abend sieht zwei Pausen vor, sodass – wie auf der Frankfurter Messe – fruchtbare Gespräche beim Wein geführt werden können.

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Veranstaltungsdaten

Ort
Hamburg > Hohenfelde
Veranstaltungsort
Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Kategorie
Vortrag/Lesung/Film
Preis
4,00€ bis 18,00€

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